Es gibt im Internet auf diversen Seiten die verschiedendsten Tipps, wie man die Frangipani Samen einfach und mit einer hohen Erfolgsquote heranziehen kann.
Wir möchten Ihnen auf dieser Seite ein paar dieser Methoden kurz erläutern.
Aufzucht in einer Plastiktüte mit Kokoschips
Auf der Homepage von Sunshine Seeds findet man unter anderem den Tipp, die Samen in einer Plastiktüte mit Kokoschips zu geben und diese Mischung jeden Tag zu wenden.
In der Tüte herrscht durch die leichte Feuchtigkeit ein Microklima, welches bei konstanter Wärme die Keimung der Plumeria Samen schnell anregen und ebenfalls gute Resultat liefern soll.
Nach nur 7 Tagen Aufenthalt in der Plastiktüte mit Kokoschips und konstanter Temperatur von immer mehr als 24°C keimten schon die ersten beiden der 4 Testsamen (siehe Bild)
In den 7 Tagen wurde keine weitere Befeuchtung vorgenommen. Nur beim Einbringen der Samen in die Tüte hatten wir mit einer Sprühflasche die Kokoschips leicht angefeuchtet.
Aufzucht in reinem Rindenmulch
Vermutlich ist dieser Tipp eine Ableitung des obigen. Rindenmulch speichert ähnlich wie Kokoschips die Feuchtigkeit, gibt aber nur wenig davon direkt ab. Zusätzlich speichert Rindenmulch Wärme noch viel besser als Kokoschips.
NACHTRAG: Alle 5 Testsamen sind verfault. Rindenmulch leitet zu wenig Wasser von den Samen ab so dass diese zu feucht sind und faulen. Diese Methode ist also eher nicht zu empfehlen!
Aufzucht in Küchenpapier in einer Plastiktüte
Auf der Exotenversand Homepage findet man den Tipp einfach die Samen in ein feuchtes Küchentuch zu geben und dieses dann in eine Plastiktüte zu legen und aufrecht zu lagern bis die Samen keimen. Den gleichen Tipp erhielten wir auch von einem Lieferanten aus Hawaii.
Wir habens versucht (aber wohl was falsch gemacht) denn statt zu keimen faulten alle 5 Testsamen. Es scheint also auch hier ein schmaler Grad zwischen zuwenig und zuviel Feuchtigkeit zu existieren.
Wenn Sie es selber mal versuchen möchten, hier der Link. Frangipani Samen in Küchenpapier keimen lassen